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Foto: Umweltbundesamt

Folgen in Österreich

Während man weltweit davon ausgehen kann, dass sich die Temperatur seit 1860 um 0,6 °C erhöht hat, ist die Veränderung in Österreich sogar rund dreimal so stark.
 
Die alpine Umwelt gerät durch globale Klimaänderungen besonders unter Druck. Die Zahl der Tage mit geschlossener Schneedecke sinkt. Um gute zwei Wochen weniger als einst kann man hierzulande mit einer durchgehenden weißen Pracht rechnen, was auch für die Tourismusindustrie problematisch ist.
Die Eismassen der Gletscher schwinden so deutlich, dass der Unterschied zu früher bereits gut mit freiem Auge sichtbar ist. Mit dem Rückzug von Gletschern wächst auch die Gefahr von Murenabgängen dramatisch.
In Seehöhen unter 900 Metern ist  in Österreich aufgrund der Temperaturveränderungen ein erhöhtes Baumsterben zu erwarten.
 
Ob auch das extreme Hochwasser des Jahres 2002 und die Trockenheit des Sommers 2003 mit dem Klimawandel zusammenhängen, ist zwar noch nicht eindeutig belegbar, doch passen beide Katastrophen in die bisher bekannten Abläufe der verstärkten Klimaveränderung.