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Österreich ist reich an Wasserkraftwerken, diese erzielen aber ihre Spitzenleistungen im Frühling, im Winter liegt die Leistung der heimischen Kraftwerke deutlich niedriger. Im Winter verbrauchen wir aber den meisten Strom. Konzsequenz: In der kalten Jahreszeit muss Österreich sehr viel Strom importieren: Lt. E-Control wurden im Jänner 2006 2576 GWh Strom importier, das sind 55% im Vergleich zur gesamten österreichischen Stromproduktion im selben Monat.

Aus welchen Ländern wird der von Österreich benötigte Strom bezogen?

 

Der weit aus größte Teil kommt aus Deutschland. Zweitgrößter Stromimporteur ist die Tschechische Republik mit rund 29% Strom-Importanteil im Jahr 2006 Dahinter folgen die Länder Ungarn und Slowenien. Diese Länder produzieren ihren Strom überwiegend mit kalorischen Kraftwerken (CO2 intensiv) und mit Atomkraftwerken!

 

Dramatisch sieht lt. global 2000 die Strom-Zukunft für Österreich aus: „Durchschnittlich wächst der österreichische Stromverbrauch jährlich um 2 bis 2,5 Prozent. Eine Studie der TU Wien ergab, dass der Importbedarf im Jahr 2020 bei mindestens 29.000 Gigawattstunden liegen wird. Um den wachsenden Strombedarf in Österreich zu decken, müsse alle 15 Monate ein neues 400-MW-Kraftwerk (großes Donaukraftwerk) errichtet werden, so Herbert Schröfelbauer, der im VEÖ die Sparte Stromerzeugung vertritt.“

 

Die offensichtlich notwendigen und nachhaltig wirksamen Strategien, nämlich die Steigerung der Energieeffizienz, die Förderung des Energiesparens und der Ausbau Erneuerbarer Energien wird lt. global 2000 noch immer viel zu wenig vorangetrieben