Newsarchiv

Vertrauen verpflichtet – die Energiesparpartner zeigen wie´s geht !
Eine Ausstellung, Fachvorträge und jede Menge Beratung. Die Villacher Energiespartage 20.-22. Jänner 2011 informierten rund um das Thema Energieeffizientes Wohnen, Bauen und Sanieren.
Die Initiative zu den Villacher Energiespartagen und der Bildung eines Partnernetzwerkes kommt von der AEE Arbeitsgemeinschaft ERNEUERBARE ENERGIE Kärnten. Als „alter Hase“ im Themenkreis Energieeffizienz und Erneuerbare ist AEE Partner nationaler und internationaler Netzwerke bestehend aus Behörden, Energieagenturen und Wirtschaftskammern und arbeiten neben anderen an Aktivitäten zur Stärkung des Marktes von grünen Energiedienstleistungen.

Energiesparpartner im ATRIO Villach
Europaweit gibt es eine Vielzahl von erfolgreichen Strategien, die am Ende nur Gewinner kennt: Der heimische Arbeitsmarkt gewinnt durch die Marktsteigerung, weil Energiedienstleistungen immer von der regionalen Wirtschaft abgedeckt werden. Der Konsument, der der grüne Energiedienstleistungen (Energieeffiziente Technologien, Energieberatung..) einsetzt gewinnt durch Kosteneinsparung und die Umwelt wird durch den Einsatz erneuerbarer Energieformen geschont.
Das Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es Strategien zur Stärkung des Energiedienstleistungsmarktes zu erheben, weiterentwickeln und der heimischen Wirtschaft in Form von Workshops weiterzugeben. Der Focus liegt dabei auf Marktstrategien, Qualifizierungsmaßnahmen und Netzwerkbildung. Zweiter Schwerpunkt ist die Öffentlichkeitsarbeit: Unter dem Motto „Vertrau deinem Energiesparpartner“ organisieren wir unterschiedliche Veranstaltungen um den Konsumenten den Umstieg auf erneuerbare Energie und Energieeffiziente Technologien möglichst einfach zu machen. Die Villacher Energiespartage sind ein Beispiel dafür.

Iris Reiner, AEE, Villacher Vizebürgermeister Richard Pfeiler, LRin Drin Beate Prettner und Armin Themessl, GF AEE (v.l.n.r.) starteten die Energiewette und wollten sehen, ob die Besucher es schaffen, 300 alte Glühbirnen zu den Energiespartagen zu bringen, die dann gegen neue Energiesparlampen ausgetauscht wurden. Eine Spende ging für diese Aktion an die Rote Nasen Clown Doktoren.
Einige Aussagen von Energiesparpartnern:
„Die billigste Energie ist die, die man nicht braucht“, philosophiert Armin Themessl, GF der AEE Arbeitsgemeinschaft ERNEUERBARE ENERGIE Kärnten. „Vor mehr als 20 Jahren haben wir die Solarenergienutzung nach Kärnten gebracht und seither tausende Menschen über Energiesparmöglichkeiten und erneuerbare Energieträger beraten. Mit den Energiespartagen im ATRIO, dem größten Einkaufszentrum Kärntens, konnten wir wieder eine innovative und wichtige Idee zur nachhaltigen Energienutzung umsetzen. Wir bringen das Thema Energiesparen zum Kunden, dorthin, wo er ohnedies beim Einkaufen ist“, erklärt Themessl weiter. Gemeinsam mit regionalen, kompetenten Betrieben und Energieexperten bieten wir als Energiesparpartner dem Kunden eine umfassende und persönliche Beratung und Produktausstellung an. Damit wollen mithelfen die Umstellung auf eine nachhaltigen und energieeffiziente Lebensweise zu beschleunigen.“
Sonnenklar – Erneuerbar: Erneuerbare Energieträger sind die Aktien der Zukunft
„Deshalb muss für eine vorausschauende Energieversorgung der Anteil erneuerbarer Energien ausgebaut und Energieeffizienz gesteigert werden. Das gilt auch für private Haushalte: Erneuerbare Energien versorgen Häuser kostengünstig und zukunftssicher mit Wärme. Dabei werden entweder Solarthermieanlagen für die Warmwassererwärmung installiert, alte Heizkessel durch effiziente Pelletsheizungen ersetzt oder gleich eine Kombination von verschiedenen erneuerbaren Energien eingebaut“, empfiehlt Thomas Platzer, Prokurist des 1A Installateurbetriebes Trubka.

Radeln für einen guten Zweck:
Während der Energiespartage waren die Besucher aufgerufen ihre Energie auf den bereitgestellten Rädern umzusetzen. Für jeden geradelten Kilometer spendeten die Energiesparpartner einen Euro an die Kärntnerin Sabine Grünberger, die das erste Kinderhospiz Kärntens plant.
Saubere Energie fürs ökologische Gewissen
Wer mit Holzpellets heizt, kann im Vergleich zu Heizöl oder Gas Geld sparen. Zudem erfüllt der Energieträger Holz ökologische Anforderungen in vorbildlicher Weise: Er ist CO-neutral, erfordert keine langen Transportwege und reproduziert sich selbst. „Die steigenden Energiepreise, aber auch Umwelt- und Klimaschutz machen das Thema Energiesparen zu einem MUSS für alle Haus- und Wohnungseigentümer, weiß Peter Schweighofer Regionalvertreter für den Bereich Kärnten der Firma ÖkoFEN (Oberösterreich), die sich auf die Produktion von modernen Pelletheizungen und Energiesparpartner der ersten Stunde, aus seinen Kundengesprächen. „Pelletheizungen erfüllen die Anforderungen an eine zeitgemäße und komfortable Heizung“, betont Peter Schweighofer. Für den Regionalvertreter hat eine Pelletheizung gleich mehrere Vorteile: Der Energieträger Holz ist CO-neutral und im Gegensatz zu Öl oder Gas unabhängig von politischen oder kriegerischen Ereignissen in außereuropäischen Krisenherden zu beziehen. Da das Holz in Österreich nachwächst, können lange Transportwege vermieden werden. „Nicht zuletzt unterstützt, wer mit Pellets heizt, die heimische Wirtschaft“, sagt Schweighofer. Dass Wälder abgeholzt werden müssten, um die Nachfrage zu befriedigen, weist er zurück. „Das ist Unsinn. Die Pellets machen nur einen verschwindend geringen Anteil an dem Holz aus, das insgesamt in Österreich verbraucht wird.“
„Die Preise für das österreichische Produkt Holzpellets bleiben stabil, während die Kosten für fossile Energieträger beständig steigen. Der heimische Brennstoff wird sich auch heuer wieder als immun gegen politische Krisen, etwa zwischen Russland und der Ukraine beziehungsweise in der Golfregion, erweisen“, sagt proPellets Austria Vorstandsobmann und Energiesparpartner Mag. Peter Seppele. Bei weiterhin kontinuierlichem Wachstum der Branche werden 2020 in Österreich über 200.000 Haushalte und Gewerbebetriebe mit Pellets heizen.
Österreich ist mit einer Produktionskapazität von über 1,2 Millionen Tonnen Pellets pro Jahr der sechstgrößte Pellets-Produzent der Welt und kann den österreichischen Bedarf (rund 660.000 Tonnen) leicht decken. Der Rohstoff kommt aus den heimischen Wäldern und auch die Verarbeitung findet in 29 österreichischen Pelletswerken statt.
Das garantiert eine hohe inländische Wertschöpfung und die Unabhängigkeit von ausländischen Energieträgern. Österreichische Firmen sind nicht nur bei der Produktion des Brennstoffs führend, sondern auch bei der Herstellung von Heizkesseln und Pelletkaminöfen.
Doppelt so lange heizen um das gleiche Geld
Der Preisunterschied zwischen dem ökologischen Brennstoff Holzpellets und dem fossilen Energieträger Heizöl liegt auch im Jänner stabil bei 46 Prozent. Davon profitieren rund 80.000 Haushalte und Gewerbebetriebe in Österreich, die bereits auf Holzpellets umgestiegen sind. Konkret kosteten 1.000 Liter Heizöl extra leicht Anfang Jänner 845 Euro. 2000 kg Holzpellets mit dem gleichen Brennwert waren zu diesem Zeitpunkt für 452 Euro zu bekommen. Damit hebt sich die Entwicklung des Pelletspreises deutlich vom Heizöl ab. Der Preis für den fossilen Energieträger Heizöl stieg laut Energiepreisindex innerhalb eines Jahres um 24 Prozent. Die Jahresdurch-schnittspreise von Pellets sind hingegen 2010 ident mit denen von 2009.
Ein Einfamilienhaus benötigt in einer Heizperiode im Durchschnitt 3.000 Liter Heizöl. Die Kosten dafür liegen aktuell bei 2.535,- Euro. Wird das gleiche Einfamilienhaus mit Holzpellets beheizt, werden dafür rund sechs Tonnen zu insgesamt 1.356.- Euro benötigt. Die Ersparnis liegt damit aktuell bei rund 1.200.- Euro pro Heizsaison, vergleicht Seppele.
Energiesparpartner auf Facebook>>







