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Der Treibhauseffekt

Jeder kennt den Begriff Treibhauseffekt aus der Zeitung und dem Fernsehen. Wir wissen, dass der Mensch die Umwelt auf verschiedene Weise negativ

beeinflusst und dass die Klimaerwärmung mit dem Treibhauseffekt zu tun hat. Die Emissionen von Kohlendioxid und Methan sorgen für die Verstärkung des Treibhauseffekts.

 

 

 

Die Verursacher

Der Mensch beeinflusst den Treibhauseffekt hauptsächlich durch die Nutzung von fossilen Energieträgern. Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Erdöl oder Erdgas werden erhebliche Mengen an CO² freigesetzt. Genau dieses Gas gilt es zu reduzieren um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Mehr als 140 Staaten haben sich im berühmten Kyoto-Protokoll von 1997 dazu verpflichtet, Treibhausgase wie CO² zu reduzieren.

Die Auswirkungen des Treibhauseffekts

 

Selbst bei optimistischen Prognosen wird es auf der Erde bis 2050 um drei Grad wärmer. Das geht aus einer vorläufigen Version des vierten UN-Klimareports hervor. Von den Folgen des Temperaturanstieges - Hochwasser, Dürre und Hungersnöte - wären 400 Millionen Menschen betroffen. zudem kommt noch das Abschmelzen der Polkappen und der daraus resultierende Meeresspiegelanstieg. Dadurch sind ganze Küstengebiete gefährdet. Gleichzeitig gehen die Gletscher in den Alpen immer schneller zurück und die Berge verlieren dadurch ihren Schutzmantel. Steinschlag und Murenabgänge werden häufiger, da sich Steine und Geröll leichter lösen können.

Reduzierung des Treibhauseffektes

Ein Weg zur Reduktion des Treibhauseffektes ist der verstärkte Einsatz von Biomasse. Pellets, der nachwachsende und heimische Rohstoff, ist die zukunftsweisende Heizform. Pellets haben einen hohen Heizwert und verbrennen CO²-neutral. Der Baum nimmt im Laufe seines Wachstums genau die Menge CO² auf, die anschließend bei der Verbrennung im Kessel abgegeben wird. Bei der natürlichen Verrottung des Holzes im Wald wird genau dieselbe Menge CO² abgegeben, wie beim Verheizen mit Pellets. Heizen mit Pellets ist somit CO² neutral. Dadurch wird die Erdatmosphäre und unsere Umwelt geschont. Wer mit Pellets heizt, leistet einen wertvollen Beitrag, die weltweite Klimaveränderung zu bremsen und hilft mit, weitere Naturkatastrophen in Zukunft zu verhindern. Aber auch für die österreichische Wirtschaft bringt die Pelletsbranche viel Positives. Die  Pelletsheizungshersteller Österreichs sind Markt- und Technologieführer in Europa mit hohen Exportquoten. Tausende Arbeitsplätze wurden von der

Branche im vorwiegend ländlichen Raum geschaffen.

CO² Emission der einzelnen Energieträger

Die fossilen Energieträger sind mit einem Ablaufdatum versehen. Die Energieversorgung eines Landes ist ein entscheidender Faktor für Wohlstand und Sicherheit seiner Bürger sowie für die Wettbewerbsfähigkeit seiner Unternehmen. Nur eine langfristig gesicherte Energieversorgung garantiert auch eine hoffnungsvolle Zukunft. Österreich ist zu 47 % mit Wald bedeckt und jährlich wächst mehr Holz nach als verbraucht wird. Deswegen sollte man heimische Ressourcen nutzen, um möglichst unabhängig vom Ausland zu werden.

 

Vergleich CO² Belastung - Beispiel:

Einfamilienhaus mit einem bisherigen Heizölverbrauch von 2.500 Litern bei der

Umstellung auf eine Pelletsheizung.

Vorgehensweise:

  • 2.500 Liter Heizöl entsprechen einem Energiegehalt von etwa 25 MWh
  • 25 MWh entsprechen ca. 5.000 kg Pellets(2 kg Pellets = 1 Liter Heizöl)
  • CO² Emission Heizöl: 25 MWh x 352 kg/MWh = 8.800 kg CO²
  • CO² Emission Pellets = 0
     
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