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Pelletslager: Lagerraum für Pellets

 

Bei der Konstruktion innovativer Pelletsheizungen hat ÖkoFEN von Anfang an auch die bestmögliche Lagerung des Brennstoffs miteinbezogen.

Dementsprechend groß sind heute sowohl Know-how als auch Angebot für die ideale Pelletslagerung in eigens adaptierten Keller- oder anderen Räumen. Das beginnt mit Ratschlägen zur richtigen Dimensionierung Ihres Lagerraums und reicht bis zu gesamtheitlichen Systemen für die Bodenausführung sowie dem automatischen Pelletstransport zum Kessel.

 

Die wichtigsten Punkte zur Pelletslagerung haben wir für Sie hier zusammengefasst:

 

 
1. Nähere Infos zum Lagerraum mit Schneckensystem! 2. Nähere Infos zum Lagerraum mit Vakuumsaugsystem! 3. Die richtige Lage des Holzpelletslagers und des Heizraumes! 4. Wie groß muss der Pelletslagerraum sein? 5. Wie statte ich meinen Heiz- und Lagerraum aus? 6. Zubehör Kupplungsstutzen mit Verschlussdeckel
 

 
Die Grösse des Lagerraums

Die Grösse des Lagerraums

Die gesamte Heizlast eines Gebäudes gibt die ideale Größe des benötigten Lagerraums vor. Als Faustregel hat sich folgende Formel bewährt: pro 1 kW Heizlast = 0,9 m3 Lagerraum (inklusive Leerraum).

Grundsätzlich ist es besser, wenn der Lagerraum rechteckig und nicht breiter als zwei Meter ist. Je schmäler der Raum, desto niedriger die eingebauten Schrägen aus und desto mehr Raum kann genutzt werden.

Entleerung durch Schrägboden

Entleerung durch Schrägboden

Damit das Pelletslager auch vollständig entleert wird, ist ein Schrägboden eingebaut. Die Pellets rutschen zuverlässig zur Austragungsschnecke in der Mitte, wodurch der gesamt Inhalt des Lagers entleert wird. Eine manuelle jährliche Reinigung des Lagerraums ist dadurch nicht zwingend notwendig.

Zur Errichtung der optimalen Schräg- boden-Unterkonstruktion bietet ÖkoFEN passende Winkelträger. Die Herstellung des Zwischenbodens wird damit wesentlich erleichtert.

Von Feuchtigkeit fernhalten

Von Feuchtigkeit fernhalten

Grundsätzlich muss Ihr Lagerraum unbedingt trocken sein. Bei Kontakt mit Wasser, feuchten Wänden oder Untergründen quellen Pellets auf und werden damit unbrauchbar.

Bei feuchten Raumverhältnissen raten wir daher zur Verwendung einer unserer Flexilo-Gewebetanks. Diese sind nicht nur sehr kompakt sondern haben auch die perfekten Lagervorraussetzung für Pellets.

ÖkoFEN Gewebetanks

ÖkoFEN Gewebetanks

Sie haben keinen passenden Lagerraum für Pellets zur Verfügung?

 

Kein Problem die Gewebetanks von ÖkoFEN sind nicht nur platzsparend sondern ermöglichen durch das Vakuumsaugsystem die optimale Beförderung zum Pelletskessel. Die Gewebetanks gibt es in 35 verschiedenen Größen und durch das Vakuumsystem ist eine Entfernung von 20 m Entfernung möglich.

 

 
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1. Lagerraum mit Schneckensystem

 

Diese Direktschneckenausführung eignen sich nur wenn der Pelletslagerraum und die Heizung direkt nebeneinander sind. Bei dieser Möglichkeit der Pelletslagerung werden die Pellets direkt vom Lagerraum über eine Schnecke zum Heizkessel transportiert. Der Lagerraum wird mit 2 Schrägböden ausgestattet, so kann eine gute Entleerung des Pelletslageraums gewährt sein. Für die Errichtung der optimalen Schrägboden-Unterkonstruktion bietet ÖkoFEN das passende Zubehör für Sie an. Die Herstellung des Zwischenbodens wird damit wesentlich erleichtert.

 

Hier im Video wird Ihnen gezeigt wie die Pelletslagerung mittels Schneckensystem funktioniert:

 
 
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2. Lagerraum mit Vakuumsaugsystem

 

Pelletslager und Heizung sind 20 m voneinander entfernt? Kein Problem mit dem ÖkoFEN Vakuumsaugsystem ist die Lagerung der Pellets kein Problem mehr. Der Pelletslagerraum muss nicht mehr unmittelbar neben der Heizung sein, sondern kann bis zu 20m entfernt liegen. Mittels einer Vakuumsauganlage können die Pellets mühelos und auch örtlich unabhängig zum Pelletskessel transportiert werden.

 

Hier im Video wird Ihnen die Pelletslagerung mittels kombinierter Schnecken- und Vakuumsaugsystem gezeigt:

 
 
 
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3. Die Lage des Holzpelletslagers und des Heizraumes

 

Die Pellets werden mittels Tankwagen angeliefert und in den Lagerraum eingeblasen. Diese Tankwagen verfügen über einen Pumpschlauch mit max. 30 m Länge. Der Pelletslagerraum (bzw. die Befüllkupplungen) soll daher max. 30 m von der Hauszufahrt entfernt sein. Wenn möglich, sollte der Pelletslagerraum an eine Außenmauer angrenzen, da die Befüllstutzen von außen zugänglich sein sollen. Bei innenliegendem Lagerraum müssen die Einblas- und Abluftrohre bis an die Außenmauer geführt werden. (Achtung - Bestimmungen des Brandschutzes beachten!)

 
<strong>Lage des Pelletslagers</strong>

Der Heizraum sollte ebenfalls an eine Außenmauer angrenzen, weil dadurch eine direkte Be- und Entlüftung des Heizraumes möglich ist. Bei innenliegendem Heizraum muss ein Lüftungsrohr (mind. 200 cm²) bis an die Außenmauer geführt werden.

 

HINWEIS:

Grundsätzlich müssen Lagerräume „trocken“ sein. Nässe führt dazu, dass die Pellets aufquellen und zerstört werden. Bei feuchten Räumen empfehlen wir, unseren Flexilo-Gewebetank zu verwenden.

 
<strong>Die Größe des Pelletslagerraums</strong>

Elektroinstallation:

Im Pelletslagerraum dürfen sich keine Lichtschalter, Steckdosen, Lichtlampen oder Verteilerdosen u. dgl. befinden.

 
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4. Die Größe des Holzpellets-Lagerraums

 

Grundsätzlich sollte der Pelletslagerraum länglich rechteckig sein, wobei die Raumbreite – wenn möglich – 2,0 m nicht übersteigen soll: z. B.: 2 m x 3 m oder 1,8 m x 3,2 m etc.

Je schmäler der Raum ist, desto weniger „Leerraum“ bleibt. Die Größe des benötigten Lagerraumes hängt von der Gebäudeheizlast ab. Berücksichtigt man das nicht nutzbare Raumvolumen, so ergibt sich folgende Faustregel:

pro 1 kW Heizlast = 0,9 m³ Lagerraum (inkl. Leerraum)

 

Ein Beispiel:

Einfamilienhaus mit einer Heizlast von 10 kW = 4.000 kg Holzpellets Jahresbedarf

 

10 kW Heizlast x 0,9 m3  = 9 m3 Lagerraumvolumen (inkl. Leerraum)
9 m3 / 2,5 m (Raumhöhe)  = 3,6 m2 Lagerraumfläche
Empfohlene Größe  = 2 m x 2 m = 4 m2 Lagerraumfläche
L x B x H x 2/3  = 6,7 m3 nutzbares Volumen (V)
V x 650 kg  = 4.355 kg Holzpellets
 
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5. Wie statte ich meinen Heiz- und Lagerraum aus?

 

Umfassungswände:
Die Umfassungswände und die Geschossdecke des Pelletslagerraumes und des Heizraumes müssen der Brandwiderstandsklasse F 90 entsprechen. Die Umschließungswände müssen den statischen Anforderungen der Gewichtsbelastung durch die Holzpellets standhalten (Schüttgewicht ca. 650 kg/m³). Die Lagerraumwände sowie deren Verankerung im umgebenden Mauerwerk müssen sach- und fachgerecht entsprechend den Regeln der Technik ausgebildet sein. Decken und Wände sind so zu gestalten, dass es nicht durch Abrieb oder Ablösungen zu einer Verunreinigung der Holzpellets kommt.

Hinweis für Deutschland: Anlagen unter 50 kW unterliegen nicht der Feuerungsanlagenverordnung! (Keine Brandschutzvorschreibung F 90 etc.)

 

Grundriss - Pelletslagerraum

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Schnitt - Pelletslagerraum

 

 
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Türen:

Wie auch bei allen anderen Heizsystemen ist die Heizraumtür und die Tür des Lagerraumes als Brandschutztür (mind. T 30) auszuführen. Sie müssen nach außen aufgehen und mit einer Dichtung versehen sein.
Bei der Tür des Pelletslagerraumes müssen auf der Innenseite der Türöffnung Holzbretter oder Pfosten angebracht werden, damit die Pellets nicht gegen die Tür drücken.

 
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Schrägboden:

Damit der Pelletslagerraum auch fast vollständig entleert wird, empfehlen wir, im Lagerraum einen Zwischen-Schrägboden einzubauen. Für die Unterkonstruktion gibt es bei ÖkoFEN passende Winkelträger, die die Herstellung des Zwischenbodens wesentlich erleichtern.

 
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6. Kupplungsstutzen mit Verschlussdeckel

 
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Befüllkupplungen:

Die Pellets werden direkt in den Lagerraum eingeblasen und die Abluft abgesaugt. Dazu benötigt man zwei „Befüllkupplungen“ mit Verschlussdeckel. (1 x einblasen + 1 x absaugen)

Diese Kupplungen samt evtl. Verlängerungsrohr oder Rohrbogen und Verschlussdeckel sowie Erdungsschelle gibt es bei ÖkoFEN als fertiges Set, welches gemeinsam mit der Heizungsanlage geliefert wird. Bauseits muss ein Wanddurchbruch mit einem Durchmesser von 125 bis 150 mm hergestellt werden. Am besten verwendet man dafür ein PVC-Rohr mit Ø 125 bis 150 mm, welches entweder eingemauert oder einbetoniert wird. Die Befüllkupplung wird im Zuge der Montage der Heizungsanlage dann mittels Brunnenschaum in den vorbereiteten Mauerdurchbruch eingeschäumt. Die Befüllkupplungen müssen mit dem Mauerwerk (Erdung) verbunden werden.

 

Ohne Lichtschacht

 
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Mit Lichtschacht

 

 
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